Urinfunktionsdiagnostik
Die Urindiagnostik und ihre Bedeutung bei der Erkennung von Krankheiten waren bereits den alten Ägyptern vor vielen tausend Jahren bekannt.
Bis zum Ende des 19. Jahrunderts beurteilte man das Aussehen, den Geruch und teilweise sogar den Geschmack des Urins und konnte viele Krankheiten daraus erkennen.
Ende des 19. Jahrhunderts kam bei der Diagnostik noch die Chemie zur Hilfe. So wurde es immer einfacher, Störungen und Krankheiten der inneren Organe zu Erkennen, die sonst lange Zeit im Verborgenen blieben.
Diese Art der Diagnostik wurde erst in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts durch die Entwicklung des trocken-chemischen Urinsticks abgelöst, welcher eine schnelle und einfache Beurteilung zulässt.
Jedoch gingen durch diese Entwicklung auch viele Möglichkeiten der Diagnostik verloren, so dass eine Kombination des modernen Urinsticks mit der traditionellen Harnschau, der chemischen Urinfunktionsdiagnostik und der sogenannten Überschichtungsreaktion sehr viele Hinweise über Funktionsstörungen der Leber, der Nieren, des Herz-Kreislaufsystems und des Darmes liefern kann.
Diese Art der Diagnostik kommt bei sehr vielen Indikationen zur Anwendung und gehört bei der Naturheilpraxis Schwarzer zur Erstuntersuchung. Durch den hohen zeitlichen Aufwand von ca. 45 Minuten und den Materialkosten wird hierfür ein Betrag von 20 € in Rechnung gestellt.
Bei dem Erstgespräch erhalten Sie einen Urinbecher mit nach Hause, mit dem Sie den Morgenurin sammeln und anschließendin der Praxis abgeben.
Nach Diagnostik werden die Ergebnisse in das speziell für Sie zusammengestellte Therapiekonzept aufgenommen.
Ein Informationsblatt zur Urinfunktionsdiagnostik erhalten Sie hier.